Über Meik Pyka
Angeln war nie nur ein Hobby
Ich angle wahrscheinlich, seit ich fünf Jahre alt bin. Damals noch auf alles, was Flossen hatte.
Mit 15 wurde es ernst. Nach meinem Mofaführerschein konnte ich endlich selbst ans Wasser – und ungefähr zu dieser Zeit lernte ich einen professionellen Karpfenangler kennen. Ich sah, wie er riesige, wunderschöne Karpfen fing.
Genau das wollte ich auch.
Seitdem hat mich das Karpfenangeln nicht mehr losgelassen.
Und wenn ich ehrlich bin: Ich brenne heute noch genauso dafür.
Vom Mofa bis an die Côte d’Azur
Mit 18 kam der Führerschein – und damit die Freiheit, dorthin zu fahren, wo die Fische waren.
Damals las ich von einem fast sagenumwobenen Stausee an der Côte d’Azur, in dem außergewöhnlich große Karpfen schwimmen sollten.
Als ich in einem bekannten Angelgeschäft erzählte, dass ich dort hinfahren und diese Fische fangen wollte, wurde ich ausgelacht.
Also bin ich hingefahren.
Und in den folgenden Jahren fing ich einen großen Teil des bekannten Großkarpfenbestands dieses riesigen Sees.
Spätestens da war klar:
Karpfenangeln ist für mich kein Zeitvertreib. Es ist mein Leben.
Vom Koch zum Köderentwickler
Ich bin gelernter Koch und in einer Familie groß geworden, in der Bäcker- und Schlachterhandwerk zum Alltag gehörten.
Rohstoffe, Verarbeitung und Rezepturen waren für mich deshalb nie abstrakt.
Schon früh habe ich mit Zutaten experimentiert, auf die man bei einem klassischen Boilie vielleicht nicht als Erstes kommen würde.
Kartoffel. Hanf. Leber. Krill. Plankton. Maracuja.
Mich hat nie interessiert, einfach nachzumachen, was alle anderen bereits machen.
Mich interessiert eine andere Frage:
Was funktioniert am Wasser?
Jahrzehnte voller Köder
Schon in jungen Jahren konnte ich Köder von bekannten Anglern und großen Köderschmieden fischen.
Über die Jahre gingen unzählige Rezepturen durch meine Hände.
Manche waren richtig gut. Andere weniger. Aber jede hat mir etwas beigebracht.
Über Konsistenz.
Über Rohstoffe.
Über Geruch.
Über Futterplätze.
Und darüber, wie unterschiedlich Karpfen auf Köder reagieren können.
Irgendwann wusste ich:
Ich möchte nicht mehr nur mit den Ideen anderer angeln.
Zeit für eigenes Fischfudder
Einige Jahre lang war ich bereits gemeinsam mit einem damaligen Freund selbstständig.
Es funktionierte – aber es war nie vollständig das, was ich machen wollte.
Zu viele Ideen blieben liegen. Zu viele Rezepturen, die ich ausprobieren wollte, wurden nicht umgesetzt.
Und wer mich kennt, weiß:
Wenn ich eine Idee im Kopf habe, will ich wissen, ob sie funktioniert.
Nicht irgendwann. Sondern am Wasser.
Nach Jahrzehnten Karpfenangeln, unzähligen Sessions und Erfahrungen mit verschiedensten Ködern war deshalb irgendwann klar:
Zeit für richtiges Fischfudder.
Dafür steht Pykas Fischfudder
Pykas Fischfudder ist keine anonyme Ködermarke.
Jede Sorte beginnt mit einer Idee.
Warum Kartoffel und Hanf?
Warum Maracuja?
Warum Krill und Plankton?
Warum eine besonders harte Kugel?
Nicht jede Sorte muss gleich riechen.
Nicht jeder Boilie muss gleich aufgebaut sein.
Und nicht jeder Köder muss dem folgen, was seit Jahren alle anderen machen.
Mein Anspruch ist ziemlich einfach:
Ich entwickle Fudder, das ich selbst gerne fische.
Ehrliche Rezepturen.
Klare Ideen.
Keine Wunderkugeln.
Keine Fanggarantien.
Kein unnötiges Marketing-Gedöns.
Dafür jede Menge Erfahrung, Handwerk und Zeit am Wasser.
Eine Sorte. Eine Idee.
Heute besteht Pykas Fischfudder aus unterschiedlichen Rezepturen mit jeweils eigenem Charakter.
- Der Maracujaner
- Fruchtig, auffällig und bewusst anders.
- Der Gelbe Bumser
- Kartoffel und Hanf für einen ungewöhnlichen Köderansatz.
- Nasse Anna
- Ananas trifft Safran.
- Fleischbanane
- Fischiges Profil trifft Frucht.
- Forthuna
- Kräftiger Thunfisch-Charakter.
- Walfudder
- Krill und Plankton für den Aufbau von Futterplätzen.
- Auf Leber, Herz & Niere
- Deftig, animalisch und kompromisslos.
- Leberhardt
- Für Situationen, in denen eine besonders widerstandsfähige Kugel gefragt ist.
Mein Anspruch
Karpfenangeln ist für mich immer noch das Abenteuer meines Lebens.
Und genau so möchte ich auch Köder entwickeln:
mit Neugier, Erfahrung und dem Anspruch, Dinge besser zu machen.
Nicht für jeden.
Sondern für Angler, die sich genauso viele Gedanken über ihren Köder machen wie über ihren Spot, ihr Rig und den Fisch, den sie fangen wollen.
Die besten Köder für Angler, die keine halben Sachen machen.
Nimm dein Schicksal selbst in die Hand
Forthuna steht sinngemäß genau dafür:
Nimm dein Schicksal selbst in die Hand.
Eigentlich beschreibt das auch ziemlich gut, wie Pykas Fischfudder entstanden ist.
Ich wollte nicht länger darauf warten, dass jemand anderes die Köder baut, die ich im Kopf hatte.
Also habe ich angefangen, sie selbst zu machen.
Willkommen bei Pykas Fischfudder.
– Meik Pyka